München ganz orientalisch?

Wer denkt dieser Bierkrug sei ein bayerischer Versuch der gegenwärtigen Integrationsdebatte eine bestimmte Richtung zu geben, der täuscht sich. Dieser Krug stammt aus dem Jahr 1910, könnte aber auch 2010 ein hochaktuelles Objekt sein. Im Rahmen der Ausstellung „typisch! Klischees von Juden und Anderen“ beschäftigt sich das jüdische Museum nicht nur mit antisemitischen Vorurteilen sondern auch mit Stereotypen über den Orient.

Lange Schlangen – Lange Nacht

Wow! Am Samstag knackte das Jüdische Museum die 3000 Besucher-Marke. Genau genommen besuchten an der Langen Nacht der Museen 3183 Menschen das Museum, die Besucherbetreuer gaben Führungen im Akkord.

Nicht öffentlich (5): The Nosemaker

Am Wochenende liefen die Vorbereitungen für die kommende Ausstellung „typisch! Klischees von Juden und Anderen“ auf Hochtouren. Der Künstler Dennis Kardon kam extra aus New York angereist, um seine Installation „Jewish Noses“ selbst anzubringen.

Jüdische Feiertage (5) – Sukkot

Am Donnerstagabend beginnt das Laubhüttenfest (Sukkot), das fünf Tage nach Yom Kippur gefeiert wird und nach einer Woche mit dem Torafreudenfest (Simchat Tora) endet. 

Nicht öffentlich (3) – Eine Recherchereise nach Waldram

Setzt man sich am Marienplatz in die S-Bahn, braucht man eine gute Stunde,  um den Wolfratshausener Ortsteil Waldram zu erreichen. Momentan sogar eine halbe Stunde länger. Schienenersatzverkehr.

Waldram – dieser kleine Ort, auf der einen Seite durch die Bundesstraße, auf der anderen Seite durch die Isar begrenzt –  hat eine bewegte Geschichte.

Anderswo (6) – das Jüdische Museum in einer anderen Szene

Letzte Woche eröffnete im Stadtmuseum die Ausstellung FORUM 021: Roberto Bossaglia – eine andere Szene/ un’altra scena. Der italienische Fotograf hat München ins Visier genommen und dabei einen besonderen Blick auf die neuen städtebaulichen Trends geworfen. Natürlich darf das Jüdische Museum da nicht fehlen.

„Gedanken an die eigene Familie“

Vielleicht blättere der eine oder andere beim Besuch der aktuellen Ausstellung im Jüdischen Museum innerlich auch in seinem eigenen Familienalbum, schreibt Judith Liere in der Süddeutschen Zeitung. Der Gedanke der Kritikerin gibt einen Hinweis auf die emotionale Wirkungskraft der Fotografien in „Family Files“. Das positive Presseecho freut uns natürlich. Wir  haben mal ein paar Pressestimmen zusammengetragen. 

Zeigt her eure Dreidel!

Für eine Ausstellung über Juden, die aus Osteuropa nach München eingewandert sind,  haben das Jüdische Museum, die Israelitische Kultusgemeinde und der Lehrstuhl für jüdische Geschichte und Kultur vergangene Woche Zuwanderer in das Gemeindezentrum der IKG eingeladen. Sie wurden aufgefordert, Erinnerungsstücke aus ihrem jüdischen Alltag mitzubringen und ihre persönlichen Geschichten zu den Dingen zu erzählen. 

„Wer zeugt für den Zeugen“

Gestern war Herr Prof.  Jeffrey A. Barash zu Besuch im Jüdischen Museum und hielt einen Vortrag über Erinnerungskulturen (siehe Foto). Die Zuhörer lauschten gespannt seinen Worten. Über die  Reihe „Wer zeugt für den Zeugen?“ schreibt die Ideengeberin Frau Prof. Dr. Dorothee Gelhard folgendes:

Aufbruch in die Alpen

Im Rahmen der Ausstellung „Hast du meine Alpen gesehen? Eine jüdische Beziehungsgeschichte“ spricht am 23.06. um 19 Uhr Dr. Tamar Lewinsky vom Institut für Jüdische Studien der Universität Basel. Ihr Thema: „Aufbruch in die Alpen. Jiddischsprachige Intellektuelle in der Schweiz“.

Das Jüdische Museum München auf Instagram - @juedischesmuseum

Family Files – Die Eröffnung II

Bei sommerlichen Temperaturen heizte den Besuchern der Eröffnung von Family Files zusätzlich noch die Band Ofrin Acoustronic Duo ein.  Eine Besucherin schrieb am nächsten Tag „Die Band war eine Wucht“.  Fanden wir auch!

Nicht öffentlich (1): Aufbau Family Files

Die Ausstellungsvorbereitungen für die Eröffnung von „Family Files – Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel“ sind in vollem Gange.  Die Leuchtwand im Eingangsbereich wurde bereits angebracht – zu sehen ist ein Kunstwerk von Oded Hirsch aus dem Fotozyklus „Schlaf gut“. Weitere Bilder vom Aufbau gibt es hier:

„Ofrin Acoustronic Duo“ – Sonderbar wunderbar

Am 08. Juni 2010 verwandelt sich das Foyer des Jüdischen Museum Münchens in eine kleine Konzerthalle.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung von „Family Files – zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel“ spielt um 21 Uhr die israelische Band „Ofrin Acoustronic Duo“ ihre sonderbar wunderbare Musik.

Anderswo (4): Alpines Museum München

“Wenn ich vor Gott stehen werde, wird der Ewige mich fragen: ‚Hast du meine Alpen gesehen?’” soll der Begründer der jüdischen Neoorthodoxie, Samson Raphael Hirsch, gesagt haben, bevor er in die Schweiz fuhr. Die gleichnamige Ausstellung im Alpinen Museum in München bis zum 27.02.2011 beschäftigt sich mit der Geschichte der Juden im Alpenraum. 

Jüdische Feiertage (2): Schawuot – Tora und Teigtaschen

Schawuot ist wie Pessach und Sukkot eines der drei Wallfahrtsfeste. Das Fest ist unter mehreren Namen bekannt, z.B. unter „Wochenfest“ (Chag ha-Schawuot), aber auch unter „Fest der ersten Früchte“ (Chag ha-Bikurim) oder als Erntefest (Chag ha-Kazir).