Das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana und Jom Kippur

Rosch Haschana, das jüdische Neujahrsfest, beginnt in diesem Jahr am Abend des 16. September und wird am 17. und 18. September gefeiert. Damit beginnt nach jüdischer Zeitrechnung das Jahr 5773. Man wünscht sich gegenseitig ein „Shana tova ve'metuka“ – ein gutes und süßes Jahr – und um diesen Wunsch nocht einmal zu unterstreichen, werden in den Tagen rund um Rosch Haschana gerne besonders süße Speisen gegessen. Äpfel werden in Honig getunkt oder der klebrigsüße Honigkuchen verzehrt. Auch der Granatapfel und seine zahlreichen Kerne sind am jüdischen Neujahrsfest für traditionell lebende Juden von symbolischer Bedeutung und stehen für den Vorsatz und Wunsch im kommenden Jahr vergleichbar viel Gutes zu tun und im Sinne der Thora zu handeln und leben.
rosch haschana_jom kippur

Mit Rosch Haschana beginnt die Zeit der inneren Umkehr und des Gerichts. Bis zu Jom Kippur, dem Versöhnungstag, der dieses Jahr auf den 26. September fällt, folgen nun zehn Tage der inneren Umkehr, Besinnung und Versöhnung. Diese Zeit ist für gläubige Juden keine einfach Zeit ist, umso mehr verweist der Geschmack von Honigkuchen und Apfelringen auch auf eine süßere und hoffnungsvolle Zeit im neuen Jahr.

Foto: Oliver Haja

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