Aufbruch in die Alpen

Im Rahmen der Ausstellung „Hast du meine Alpen gesehen? Eine jüdische Beziehungsgeschichte“ spricht am 23.06. um 19 Uhr Dr. Tamar Lewinsky vom Institut für Jüdische Studien der Universität Basel. Ihr Thema: „Aufbruch in die Alpen. Jiddischsprachige Intellektuelle in der Schweiz“.

Der Nachlass, ein Anlass

Im Studienraum des Jüdischen Museums ist bis 12. September eine neue Ausstellung aus dem Nachlass Ben Chorins  zu sehen. Für den Sprachkünstler Chorin wäre das neue Blog des Jüdischen Museums sicher sehr reizvoll gewesen.

Ringvorlesung im Museum

Auftakt: Morgen um 18 Uhr findet im Rahmen der Ringvorlesung „Wer zeugt für den Zeugen“ der erste Vortrag im Jüdischen Museum statt. Der Literaturwissenschaftler Stefan Braese aus Aachen macht mit seinem Vortrag „Danach, westmittel-europäischer Zeit – Soazig Aaron und Barbara Honigmann“ den Anfang.

Family Files – Die Eröffnung II

Bei sommerlichen Temperaturen heizte den Besuchern der Eröffnung von Family Files zusätzlich noch die Band Ofrin Acoustronic Duo ein.  Eine Besucherin schrieb am nächsten Tag „Die Band war eine Wucht“.  Fanden wir auch!

Nicht öffentlich (2): Kunstgeschichte studieren im Museum

Montags ist das Jüdische Museum München – wie viele andere Museen – geschlossen. Dennoch sammelt sich jeden Montag um 13:00 Uhr eine kleine Menschengruppe vor dem Museumseingang. Es sind Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität, die im Promotionsstudiengang das zweisemestrige Seminar „Ausstellungskonzeption, -gestaltung und -vermittlung: Jüdische Kunsthistoriker in München“ belegt haben.

Nicht öffentlich (1): Aufbau Family Files

Die Ausstellungsvorbereitungen für die Eröffnung von „Family Files – Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel“ sind in vollem Gange.  Die Leuchtwand im Eingangsbereich wurde bereits angebracht – zu sehen ist ein Kunstwerk von Oded Hirsch aus dem Fotozyklus „Schlaf gut“. Weitere Bilder vom Aufbau gibt es hier:

„Ofrin Acoustronic Duo“ – Sonderbar wunderbar

Am 08. Juni 2010 verwandelt sich das Foyer des Jüdischen Museum Münchens in eine kleine Konzerthalle.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung von „Family Files – zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel“ spielt um 21 Uhr die israelische Band „Ofrin Acoustronic Duo“ ihre sonderbar wunderbare Musik.

Anderswo (4): Alpines Museum München

“Wenn ich vor Gott stehen werde, wird der Ewige mich fragen: ‚Hast du meine Alpen gesehen?’” soll der Begründer der jüdischen Neoorthodoxie, Samson Raphael Hirsch, gesagt haben, bevor er in die Schweiz fuhr. Die gleichnamige Ausstellung im Alpinen Museum in München bis zum 27.02.2011 beschäftigt sich mit der Geschichte der Juden im Alpenraum. 

Jüdische Feiertage (2): Schawuot – Tora und Teigtaschen

Schawuot ist wie Pessach und Sukkot eines der drei Wallfahrtsfeste. Das Fest ist unter mehreren Namen bekannt, z.B. unter „Wochenfest“ (Chag ha-Schawuot), aber auch unter „Fest der ersten Früchte“ (Chag ha-Bikurim) oder als Erntefest (Chag ha-Kazir).

Das Jüdische Museum München auf Instagram - @juedischesmuseum

Jüdische Feiertage (1): Pessach – Seder-Teller

Dieser Teller für die symbolischen Speisen, die während des Seder („Ordnung“) beim Pessach-Fest gegessen werden, ist wohl der Prototyp eines später in größerer Anzahl in der kunstgewerblichen Werkstätte Heinrich Schwed in München produzierten Tellers. In der Mitte des Tellers ist ein Stück ungesäuertes Brot für Pessach (Mazza) abgebildet, umlaufend der Schriftzug „Das ist das Brot der Bedrängnis, das unsere Väter in Ägypten gegessen haben“ und darüber „Für Pessach“ und weitere auf Pessach bezogene Inschriften. Die Darstellungen zeigen Moses, David sowie die „Vier Söhne“ aus der Pessach-Haggada.