Curatorial Education Programme 2013: Impressionen

Vom 10. bis 13. März fand, wie jedes Jahr, das Curatorial Education Programme der Association of European Jewish Museums statt. Dieses Jahr hatten wir vom Jüdischen Museum München die Ehre, dieses wichtige Treffen zu beherbergen.

Anderswo

In den letzten Tagen war mein Büroalltag etwas weniger alltäglich als gewöhnlich. Statt Computer, Telefon und Kalender gehörten ein selbstgebastelter Stempel aus Moosgummi, ein Wecker und ein alter Reisekoffer zu meinen unabdingbaren Arbeitsmaterialien. Auch mein Arbeitsplatz war eher ungewöhnlich, denn das Jüdische Museum war für einige Tage zu Gast in der Spielstadt Mini-München

Indrukken van Amsterdam

Im Kindermuseum des Joods Historisch Museum Amsterdam lädt die (fiktive) Familie Hollander kleine und große Besucher in ihr Heim ein, um auf spielerische Weise mehr über jüdische Kultur, Religion und Geschichte zu erfahren. Begleitet vom Maskottchen Max, der Mazze, begeben sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Entdeckungsreise durch die Wohnräume der Hollanders, die jeweils einem Themenschwerpunkt gewidmet sind: So kann man sich in der Küche über die jüdischen Speiseregeln informieren und sogar selbst kleine Challot (geflochtene Schabbat-Brote) backen.

Lehrer aufgepasst!

Zum Abschluss unserer aktuellen Wechselausstellung Juden 45/90 – Von da und dort. Überlebende aus Osteuropa laden wir Lehrerinnen und Lehrer herzlich zu einer Informationsveranstaltung am 11. Juni 2012 von 15 – 18 Uhr über ein prägendes Kapitel der Münchner jüdischen Geschichte ein.

Ein Abend der Begegnungen

Das Jüdische Museum München versteht sich als Ort der offenen Diskussion und sucht den Dialog mit seinen Besucherinnen und Besuchern, um Fragen der Gegenwart und Zukunft aus dem Wissen um die Vergangenheit heraus zu thematisieren und zu diskutieren. Dieses Selbstverständnis motivierte die Vermittlungsabteilung des Jüdischen Museums zusammen mit der Europäischen Janusz Korczak Akademie, dem Erzbischöflichen Jugendamt München und Freising, der Evangelische Jugend München und dem Interkulturellen Dialogzentrum IDIZEM Mitte April einen Abend zu organisieren, der ganz im Zeichen des Austauschs zwischen jungen Juden, Christen und Muslimen stand.

Jüdische Feiertage (7) – Pessach

Die Schüler, die an unserem Vermittlungsprogramm „Greif es an!“ teilnehmen, haben normaler Weise während ihres Besuchs im Museum die Gelegenheit, koschere Gummibärchen oder andere koschere Süßigkeiten zu kosten. Normalerweise! Denn dieser Tage tragen die Süßigkeiten-Tüten eine Aufschrift, die die Süßigkeiten nicht nur als koscher, sondern als „koscher le-Pessach“ ausweist. Was hat es damit auf sich?

Anderswo (10) – Reden über Religion im Museum

Wie präsentiert man Judentum im Museum? Und hat eine Religion überhaupt Platz in einem Museum? Wenn ja, wie füllt man diesen Raum am besten? Ulrike Heikhaus war auf einem Workshop für Kulturvermittler mit Kollegen aus der ganzen Republik. Am Ende stand eine salomonische Weisheit.