David Lapp – ein US-Army-Rabbiner in München

Rabbi Colonel David Lapp, 1931 in Wien geboren und 1940 mit seinen Eltern in die USA emigriert, war ab 1958 für die US-Army als Jewish Chaplain - als Militärrabbiner - tätig. Am Dienstag, den 20. März erinnert er sich anlässlich der Schenkung eine mobilen Tora-Schreins in einem Vortrag an seine Münchner Jahre Anfang der 60er-Jahre.

Von 1960 bis 1963 war er in dieser Funktion in München und in den 1970er Jahren in Ansbach stationiert. Mit seinem Vortrag erinnert Rabbi Lapp an ein kaum bekanntes Kapitel jüdisch-deutscher Nachkriegsgeschichte, als neben den neu aufgebauten Israelitischen Kultusgemeinden in München und anderen bayerischen Städten auch Gemeinden für die jüdischen Angehörigen der US-Army bestanden.

Am Dienstag, 20. März 2012 erzählt Rabbi Lapp von den Aufgaben eines Militärrabbiners und über seine Zeit in München. Anlass seines Besuches ist die Schenkung seines „Jewish Chaplain Combat Kit“ – eines transportablen Tora-Schreins für den Einsatz in der Armee – an das Jüdische Museum München.

Einführung und Moderation: Bernhard Purin

Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16
Dienstag, den 20. März 2012, 19 Uhr, in Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung

Hier geht es zur Facebook-Einladung.

2 thoughts on “David Lapp – ein US-Army-Rabbiner in München

  1. Schade, ich habe die Info über den Vortrag von Rabbi David Lapp zu spät erhalten und seine Erinnerungs-speech versäumt. Gibt es die schriftlich? Ich befasse mich mit „Jüdischem Leben in Bogenhausen“ und hätte gerne authentische Informationen über Entwicklung und Ende der Synagoge in der Neuberghauser Straße/Bogenhauser Kirchplatz.
    Außerdem arbeite ich mit einem Team zum Thema „Amis in Giesing“ (McGraw-Kaserne, Siedlung am Perlacher Forst…).
    Ist es möglich, Kontaktdaten – e-mail, Telefon…von Rabbi David lapp zu bekommen?

  2. Sehr geehrter Dr. Karl, vielen Dank für Ihre Anfrage. Und wir haben eine gute Nachricht: Herr Purin wird eine kleine Rückschau über den Abend verfassen, die wir hier auf dem Blog im Laufe der Woche posten werden. Übrigens kann man den Tora-Schein bis 14. April bei uns im Foyer besichtigen. Hinsichtlich der Kontaktanfrage melden wir uns per Mail.

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