Gruppenfoto von 5 Personen an einem Tisch mit Blumen.

Café Zelig – Ein ‚Safe Space‘ für Überlebende und seine Zukunft

Das 2016 gegründete „Café Zelig“, der Münchner Treff für Schoa-Überlebende, wird in Zukunft ein wichtiger Baustein im umfassenden Projekt „Mi Dor Le Dor“. Unsere Gastautorin Marina Maisel hat mit der Leiterin Miriam Acoca-Pres, Projektbeteiligten und Besucher*innen des Cafés gesprochen.
Bondarskyy hält einen roten Ausweis und ein kleines Schwarz-Weiß-Passfoto in die Kamera und schaut ernst

#ErinnerungsObjekte Ein Foto und ein Wehrausweis von Yuriy (Juda) Janet

Die Ausstellung „Die Dritte Generation“ widmet sich dem familiären Gedächtnis innerhalb von Überlebendenfamilien und dem Umgang nachfolgender Generationen mit dem Erbe des Holocaust. Im Münchener Theater „Schauburg“ trifft unsere Gastautorin Marina Maisel den Theaterpädagogen, Regisseur und Schauspieler Yevgen Bondarskyy, den Urenkel des Veteranen Yuriy (Juda) Janet.
Textgrafik: GLAM Insta Walk #DritteGeneration Der Holocaust im familiären Gedächtnis 18.11. bis 12.12.; Text vor einer bunten tapete mit Comicmotiv

#GLAMInstaWalk Die Dritte Generation

Das Jüdische Museum München lädt ein zum 7. #GLAMInstaWalk. Am 18. November besuchen die Münchner Kulturhäuser die Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ und posten auf ihren Kanälen zu den Themen der Ausstellung.
Porträt Fabian Erik Patzak beim Zeichnen

#DritteGeneration: Fabian Erik Patzak

Fabian Erik Patzak lebt als Künstler in Wien. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich u.a. mit den Themen Migration und Erinnerung. Nach dem Anschluss Österreichs floh seine Familie aus Wien in die USA. In seiner mehrteiligen Serie „Direct Transit“ geht Patzak der Flucht seiner Verwandten nach. „Wheel of Fortune“ zeigt auf einer Weltkarte die gefährliche und turbulente Fluchtroute seiner Urgroßmutter.

#MemoryObjects Jack the Violin

The exhibition “The Third Generation. The Holocaust in Family Memory” examines various approaches that survivors and their descendants have undertaken to engage with the legacy of the Holocaust. It also highlights the special significance that family heirlooms and photographs carry. We asked our online community which object has a special meaning for them. Music researcher Joshua Silberstein-Bamford spoke about the family violin (known as Jack) that his grandfather was able to take with him when he fled Vienna.
Archivkarton mit mehreren handschriftlichen Briefen. Auf einem Umschlag ist ein Stempel der NS-Zensurbehörde zu sehen.

Die Aura der Originale: Zur Schenkung eines Briefkonvoluts der Familie Dottenheimer ans Jüdische Museum München

In der aktuellen Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ findet sich eine Vitrine mit Briefen, die den Besucher*innen das Schicksal der Familie Dottenheimer näherbringen möchte. Nun schenkte die Familie dieses bedeutende Zeitdokument ans Jüdische Museum München. Kuratorin Ulrike Heikaus hat mit der Nachkommin Faye Dottheim-Brooks über die Briefe und ihre Bedeutung für die Familie heute gesprochen.
Judith Faessler hält ein Gemälde mit roten, blauen, schwarzen und braunen verschwommenen Lilien und Mustern in ihrem Arm.

#ErinnerungsObjekte: Ein Gemälde von Max Mannheimer

Die Ausstellung „Die Dritte Generation“ widmet sich dem familiären Gedächtnis innerhalb von Überlebendenfamilien und dem Umgang nachfolgender Generationen mit dem Erbe des Holocaust. In einem Interview erzählt Judith Faessler, die Enkelin des Holocaustüberlebenden Max Mannheimer, über sein Bild und sein Leben und auch, wie das Schicksal ihres Großvaters ihr Leben beeinflusst hat. Das Interview führte unsere Gastautorin Marina Maisel.

#München Displaced ONLINE

#MemoryObjects Family Photograph, Taken Before the Outbreak of the War

The exhibition “The Third Generation. The Holocaust in Family Memory” explores various strategies for dealing with and examining the legacy of the Holocaust within survivors’ families. Inherited objects, family archives or photographs are often the vehicles for this inter-generational encounter. We asked our online community which object they would have chosen for the exhibition and what story they connect with it. Computer Science and Engineering Professor Martin Tompa chose a family photograph from Vienna taken prior to the outbreak of the war.
portrait of Jonathan Rotsztain in front of his installation "Patterns" at the Jewish Museum Vienna

#ThirdGeneration: Jonathan Rotsztain

Jonathan Rotsztain is a Toronto-based writer, cartoonist and graphic designer. In our current exhibition he presents his artwork Patterns, an installation that was first shown at Toronto’s FENTSTER Gallery. It thematizes the invisible influences that shape patterns of behaviour and intergenerational trauma and is part of his broader project Self-Loving Jew.
Christoph Theussl steht mit einem Spaten vor einem mit Efeu bewachsenen Haus. Judith Huber und eine Person in einem Brautkleid, deren Gesicht nicht zu erkennen ist, stehen im geöffneten Fenster. Judith und Christoph tragen blaue Arbeitsanzüge.

Die Fabrik der verlorenen Fäden. Ein partizipatives Theaterstück über Rosa Klauber

2021 widmete sich das Jüdische Museum München in einer Studienraumausstellung dem Spitzenhaus Rosa Klauber. Das Theaterkollektiv Traummaschine Inc. präsentiert jetzt im PATHOS theater ein Stück für Kinder und Jugendliche, das von Rosa Klauber erzählt. Wir haben mit Judith Huber und Christoph Theussl gesprochen, die das Stück realisiert haben.

Das Jüdische Museum München auf Instagram - @juedischesmuseum

Im Vordergrund des Bildes geht eine Frau mit lockigen, schulterlangen Haaren und einem hellen Kleid unscharf durchs Bild. Im Hintergrund ist ein verlassener Spielplatz vor einem Feld zu sehen.

RETURN auf dem 40. DOK.fest München

Nach einem Jahrzehnt des Schweigens kehrt die Regisseurin in ihr ultraorthodoxes Elternhaus zurück und entdeckt ein verborgenes Familienarchiv, das die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen lässt. Bar Mayers filmische Reise führte sie auch nach München, wo RETURN nun seine Weltpremiere feierte.
Braune Aktentasche aus Leder mit deutlichen Gebrauchsspuren

#MemoryObjects Leather File Folder, Used During the Family’s Escape

The exhibition “The Third Generation. The Holocaust in Family Memory” explores various strategies for dealing with and examining the legacy of the Holocaust within survivors’ families. Inherited objects, family archives or photographs are often the vehicles for this inter-generational encounter. We asked our online community which object they would have chosen for the exhibition and what story they connect with it. Author and researcher Anne Hand picked a leather file folder that her family used during their flight from Austria.
Ausstellungsansicht: Es sind verschiedene Kunstwerke im Raum zu sehen: Eine Zeichnung, eine Skulptur, eine achtteilige Fotoserie und eine bunte Tapete.

Die Dritte Generation: Münchner Perspektiven

Die Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ ist in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Wien entstanden. Für die Präsentation in München wurde einiges verändert. Wir haben mit der Münchner Kuratorin Ulrike Heikaus darüber gesprochen, was neu ist.
Lilia hält einen Teller mit der angerichteten Leberpastete in die Kamera und lächelt. Sie trägt eine grüne Strickjacke und sitzt an ihrem Küchentisch.

Lilias Leberpastete

Ein Familienrezept der Großmutter, gekocht vom Vater und weitergegeben an die Generation der Tochter. Unsere Gastautorin Marina Maisel war bei Lilia zu Besuch.
Auf dem Ölgemälde ist Priska Schluttenhofer porträtiert. Die junge Frau sitzt leicht nach links gedreht und blickt die Betrachtenden direkt an. Sie trägt ein blaues Kleid mit einem weißen, breiten Kragen und einen Schlapphut. Darunter sind ihre braunen Haare zu sehen, die ihr bis zum Ohr reichen. Schluttenhofer trägt eine Brille mit runden Gläsern und roter Einfassung.

Bildgeschichten: Priska Schluttenhofer

„Dieses Bild ist Priska u. ihr Eigentum [,] den 10. April 1935 v. L. Eckertsperger“, schrieb der Künstler Leonhard Eckertsperger auf die Rückseite dieses Porträts. Wer war diese Frau mit dem ungewöhnlichen Vornamen und dem leicht amüsierten Blick?