Installationsansicht mit einer Videoprojektion von einer jungen Frau mit Kamera und einem Tisch mit Kopfhörern

„Deutsches Judentum ist eine Packung Matzemehl“ – Chana Freundlich in der Ausstellung „Die Dritte Generation“

In einer multimedialen Installation erforscht Künstlerin Chana Freundlich, wie es ihren Familienmitgliedern gelang, den Khurbn (Jiddisch für Holocaust) in und um Berlin herum in Verstecken und mit falschen Identitäten zu überleben. Kuratorin Ulrike Heikaus hat mit der Künstlerin über ihr mehrjähriges Rechercheprojekt gesprochen.
Gruppenfoto von 5 Personen an einem Tisch mit Blumen.

Café Zelig – Ein ‚Safe Space‘ für Überlebende und seine Zukunft

Das 2016 gegründete „Café Zelig“, der Münchner Treff für Schoa-Überlebende, wird in Zukunft ein wichtiger Baustein im umfassenden Projekt „Mi Dor Le Dor“. Unsere Gastautorin Marina Maisel hat mit der Leiterin Miriam Acoca-Pres, Projektbeteiligten und Besucher*innen des Cafés gesprochen.
Bondarskyy hält einen roten Ausweis und ein kleines Schwarz-Weiß-Passfoto in die Kamera und schaut ernst

#ErinnerungsObjekte Ein Foto und ein Wehrausweis von Yuriy (Juda) Janet

Die Ausstellung „Die Dritte Generation“ widmet sich dem familiären Gedächtnis innerhalb von Überlebendenfamilien und dem Umgang nachfolgender Generationen mit dem Erbe des Holocaust. Im Münchener Theater „Schauburg“ trifft unsere Gastautorin Marina Maisel den Theaterpädagogen, Regisseur und Schauspieler Yevgen Bondarskyy, den Urenkel des Veteranen Yuriy (Juda) Janet.
Porträt Fabian Erik Patzak beim Zeichnen

#DritteGeneration: Fabian Erik Patzak

Fabian Erik Patzak lebt als Künstler in Wien. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich u.a. mit den Themen Migration und Erinnerung. Nach dem Anschluss Österreichs floh seine Familie aus Wien in die USA. In seiner mehrteiligen Serie „Direct Transit“ geht Patzak der Flucht seiner Verwandten nach. „Wheel of Fortune“ zeigt auf einer Weltkarte die gefährliche und turbulente Fluchtroute seiner Urgroßmutter.

#MemoryObjects Jack the Violin

The exhibition “The Third Generation. The Holocaust in Family Memory” examines various approaches that survivors and their descendants have undertaken to engage with the legacy of the Holocaust. It also highlights the special significance that family heirlooms and photographs carry. We asked our online community which object has a special meaning for them. Music researcher Joshua Silberstein-Bamford spoke about the family violin (known as Jack) that his grandfather was able to take with him when he fled Vienna.
Archivkarton mit mehreren handschriftlichen Briefen. Auf einem Umschlag ist ein Stempel der NS-Zensurbehörde zu sehen.

Die Aura der Originale: Zur Schenkung eines Briefkonvoluts der Familie Dottenheimer ans Jüdische Museum München

In der aktuellen Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ findet sich eine Vitrine mit Briefen, die den Besucher*innen das Schicksal der Familie Dottenheimer näherbringen möchte. Nun schenkte die Familie dieses bedeutende Zeitdokument ans Jüdische Museum München. Kuratorin Ulrike Heikaus hat mit der Nachkommin Faye Dottheim-Brooks über die Briefe und ihre Bedeutung für die Familie heute gesprochen.
Judith Faessler hält ein Gemälde mit roten, blauen, schwarzen und braunen verschwommenen Lilien und Mustern in ihrem Arm.

#ErinnerungsObjekte: Ein Gemälde von Max Mannheimer

Die Ausstellung „Die Dritte Generation“ widmet sich dem familiären Gedächtnis innerhalb von Überlebendenfamilien und dem Umgang nachfolgender Generationen mit dem Erbe des Holocaust. In einem Interview erzählt Judith Faessler, die Enkelin des Holocaustüberlebenden Max Mannheimer, über sein Bild und sein Leben und auch, wie das Schicksal ihres Großvaters ihr Leben beeinflusst hat. Das Interview führte unsere Gastautorin Marina Maisel.

#MemoryObjects Family Photograph, Taken Before the Outbreak of the War

The exhibition “The Third Generation. The Holocaust in Family Memory” explores various strategies for dealing with and examining the legacy of the Holocaust within survivors’ families. Inherited objects, family archives or photographs are often the vehicles for this inter-generational encounter. We asked our online community which object they would have chosen for the exhibition and what story they connect with it. Computer Science and Engineering Professor Martin Tompa chose a family photograph from Vienna taken prior to the outbreak of the war.
portrait of Jonathan Rotsztain in front of his installation "Patterns" at the Jewish Museum Vienna

#ThirdGeneration: Jonathan Rotsztain

Jonathan Rotsztain is a Toronto-based writer, cartoonist and graphic designer. In our current exhibition he presents his artwork Patterns, an installation that was first shown at Toronto’s FENTSTER Gallery. It thematizes the invisible influences that shape patterns of behaviour and intergenerational trauma and is part of his broader project Self-Loving Jew.
Christoph Theussl steht mit einem Spaten vor einem mit Efeu bewachsenen Haus. Judith Huber und eine Person in einem Brautkleid, deren Gesicht nicht zu erkennen ist, stehen im geöffneten Fenster. Judith und Christoph tragen blaue Arbeitsanzüge.

Die Fabrik der verlorenen Fäden. Ein partizipatives Theaterstück über Rosa Klauber

2021 widmete sich das Jüdische Museum München in einer Studienraumausstellung dem Spitzenhaus Rosa Klauber. Das Theaterkollektiv Traummaschine Inc. präsentiert jetzt im PATHOS theater ein Stück für Kinder und Jugendliche, das von Rosa Klauber erzählt. Wir haben mit Judith Huber und Christoph Theussl gesprochen, die das Stück realisiert haben.

Das Jüdische Museum München auf Instagram - @juedischesmuseum

Braune Aktentasche aus Leder mit deutlichen Gebrauchsspuren

#MemoryObjects Leather File Folder, Used During the Family’s Escape

The exhibition “The Third Generation. The Holocaust in Family Memory” explores various strategies for dealing with and examining the legacy of the Holocaust within survivors’ families. Inherited objects, family archives or photographs are often the vehicles for this inter-generational encounter. We asked our online community which object they would have chosen for the exhibition and what story they connect with it. Author and researcher Anne Hand picked a leather file folder that her family used during their flight from Austria.
Ausstellungsansicht: Es sind verschiedene Kunstwerke im Raum zu sehen: Eine Zeichnung, eine Skulptur, eine achtteilige Fotoserie und eine bunte Tapete.

Die Dritte Generation: Münchner Perspektiven

Die Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ ist in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Wien entstanden. Für die Präsentation in München wurde einiges verändert. Wir haben mit der Münchner Kuratorin Ulrike Heikaus darüber gesprochen, was neu ist.
Collage: links sind Kisten mit reifen Persimmons zu sehen, rechts mehrere Ausgaben des Gedichtbandes „Gedicht für den unvollkommenen Menschen“

Vier Fragen an… Agi Mishol

Im Rahmen der Audioinstallation „7. Oktober“ im Foyer des Jüdischen Museums München ist das Gedicht „Schutzraum“ der israelischen Dichterin Agi Mishol zu hören. Wir haben mit ihr über das Gedicht gesprochen.
Ausstellungsansicht mit Besucherin, rechts ist eine Wand mit verschiedensprachigen Plakaten zu erkennen - einige in Jiddisch; links hinten ein Schwarz-Weiß-Video

München Displaced. Der Rest der Geretteten

Das Ausstellungsprojekt „München Displaced“ beleuchtet erstmals die Münchner Nachkriegsgeschichte aus Sicht der sogenannten Displaced Persons. Kuratorin Jutta Fleckenstein über die Hintergründe der Ausstellung.