Rachel Salamander

Jüdisches Leben in München in den 1950er und 1960er Jahren

Im Studienraum des Jüdischen Museums München ist derzeit eine Ausstellung von Studierenden der LMU München zu sehen. Sie basiert auf Zeitzeugeninterviews, die mit Vertreterinnen und Vertretern der ersten Nachkriegsgeneration von Münchner Juden geführt wurden.

Auf der Zielgeraden…

… befindet sich nicht nur Ernst Emanuel Simon, Läufer und Titelfigur unserer nächsten Ausstellung zu jüdischen Identitäten im Sport, sondern auch das Team rund um die Vorbereitung für Never Walk Alone. Nur noch eine Woche bis zur Eröffnung und man kommt beinahe außer Atem, sieht man, wie rasant das Projekt unter vielen kundigen Händen immer mehr an Gestalt annimmt.

Gedenkdiener im Jüdischen Museum

In Österreich kann seit 1992 der Wehrersatzdienst als „Gedenkdienst“ in ausländischen Einrichtungen, die der Schoa gedenken, geleistet werden.

Ein Blick hinter bierige Kulisse

Auch wenn der Frühling auf sich warten lässt, die neue Wechselausstellung im Jüdischen Museum München tut es nicht. In nur wenigen Wochen ist es so weit: Am 12. April 2016 eröffnet „Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten“ und wird in diesem Jahr, das in ganz Deutschland im Zeichen des Biers steht, eine jüdische Kulturgeschichte dazu erzählen

Sommerzeit = Baustellenzeit: Die Ausstellung „JÜDISCHES EUROPA HEUTE. EINE ERKUNDUNG“ wird bald eröffnet.

Wieder wird gehämmert, geschraubt, gemalert und geklebt. Post-Its in verschiedenen Farben sind ein zentrales Element. Der Umbau zur neuen Wechselausstellung „JÜDISCHES EUROPA HEUTE. EINE ERKUNDUNG“ läuft auf vollen Touren. Hier haben wir ein paar Einblicke in das, was gerade im ersten Stock unseres Museums geschieht.
Kurt Landauer Wochen im JMM

Hinter den Kulissen: „Kurt Landauer Fanshop“–Aufbau

Wir bleiben im sportlichen Kontext: Doch wo bis gestern noch die Modelle zum Erinnerungsort Olympia-Attentat 72 standen, dort zieht in diesen Stunden rot-weiß der FC Bayern ein. Im Foyer des Jüdischen Museums entsteht gerade eine Installation zu Ehren des Präsidenten Kurt Landauer. Ab morgen, 7. Oktober, bis zum 26. Oktober werden Filmfiktion und Historie einander gegenübergestellt und die Person des jüdische Fußballpräsidenten aus München, der dieses Jahr seinen 130. Geburtstag gefeiert hätte, beleuchtet.

Hinter den Kulissen: Der Umbau geht voran

Für alle Neugierigen gibt es hier einen neuen Einblick in die Arbeiten an der Ausstellung KRIEG! JUDEN ZWISCHEN DEN FRONTEN 1914-1918, die ab dem 8. Juli bei uns im Museum zu sehen ist. Wie ihr seht, sind die Arbeiten vorangekommen und man kann die ersten Züge der Ausstellung schon erahnen. Es bleibt spannend!

Hinter den Kulissen: KRIEG! JUDEN ZWISCHEN DEN FRONTEN

Die Arbeiten von Sharone Lifschitz wurden abgebaut und wir arbeiten an unserer neuen Ausstellung KRIEG! JUDEN ZWISCHEN DEN FRONTEN 1914-1918. Ab 8. Juli ab 19 Uhr zeigen wir Objekte und Dokumente , wie Ordenssammlungen, Feldpostbriefen, Tagebüchern und Photographien aus dem Ersten Weltkrieg.

„Julikrise“? Ausstellungsumbau im Jüdischen Museum

Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg und die Weltordnung, wie sie bis dahin bestand, geriet aus den Fugen. Der Vergleich hinkt zugegebenermaßen – doch auch bei uns geht es derzeit ein wenig drunter und drüber.

Unsere nächste Ausstellung lächelt

Seit letztem Wochenende wird im zweiten Stock des Jüdischen Museums München fleißig gewerkelt, gestrichen, gehängt, installiert, fotografiert und sogar gebügelt. Unsere nächste Ausstellung steht vor der Tür‘ und es ist ein freudiges Wiedersehen: „Smiling at You” – präsentiert die Arbeiten von Sharone Lifschitz aus der Zeit von 2000-2014. Ihre Arbeiten drehen sich rund um die Motive Erinnerung, Identität und Sprache – die Münchner kennen Sie vielleicht noch vom Projekt ”Speaking Germany” mit dem sie die Eröffnung des Jüdischen Museums 2007 begleitet hat. Besucher des Museums sehen Teile dieser Arbeit noch heute an der Fassade des Hauses. Wir haben beim Aufbau der Ausstellung vorbei geschaut und Sharone drei kurze Fragen gestellt….

Treten Sie ein! Treten Sie aus! Die Vorbereitungen laufen.

Noch hängt lediglich der an einen leicht zerknitterten Duschvorhang erinnernde Kunststoffvorhang von der Decke im zweiten Stock des Museums. Die Wände sind weiß gestrichen und der Boden fertig präpariert. Dennoch – viel Arbeit steckt bereits in diesen ersten Vorbereitungen für die die neue, ab dem 2. Oktober geöffnete Wechselausstellung.

Schatzkammer im Münchner Norden

Gestern hat Oberbürgermeister Christian Ude das neue Museumsdepot in Freimann eröffnet. Auf 10.000 Quadratmeter können nun die Schätze des Münchner Stadtmuseums, des Museums Villa Stuck und des Jüdischen Museums, die nicht in den Dauer- und Wechselausstellungen der drei Häuser zu sehen sind, unter besten konservatorischen Bedingungen gelagert werden.

Perestroika im Museum!? Einblicke und Ausblicke während des Umbaus der Wechselausstellung (II)

Nur noch ganz wenige Tage bleiben, bis das Jüdische Museum München seinen Besuchern endlich wieder die volle Ausstellungsfläche zur Verfügung stellen kann. Die heiße Phase des Umbaus hat nun begonnen, damit bis zur Eröffnung am Dienstag, den 10. Juli um 19 Uhr, jedes der weit über 200 Objekte seinen richtigen Platz und seine korrekte Beschriftung findet. Auf insgesamt 540m² im ersten und zweiten Obergeschoss werden dann vom 11. Juli 2012 – 27. Januar 2013 Geschichte(n) und Gegenwart jüdischer Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion zu sehen sein.

Von ganz weit weg – Kommt immer näher

In den frühen Morgenstunden, der St.-Jakobs-Platz schlummerte noch, war im Jüdischen Museum München schon einiges passiert. Die alte Leuchtwand hinter der Glasfassade des Haupteingangs war gewichen und machte der neuen Platz und so konnten die ersten Frühaufsteher bei ihrem Morgenspaziergang mit Spannung verfolgen, was es denn nun als nächstes im Jüdischen Museum zu sehen geben wird…

Potemkinsche Häuser

Unsere Ausstellung über die jüdischen Displaced Persons läuft noch bis Mitte Juni, aber hinter den Kulissen begannen bereits die Vorbereitungsarbeiten für den zweiten Teil unserer Reihe „Juden 45/90“. Unter dem Titel „Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion“ wird sie sich jener Zuwanderung von Jüdinnen und Juden in die Bundesrepublik widmen, die in den letzten zwanzig Jahren die jüdische Gemeinde in Deutschland nachhaltig geprägt und verändert hat.