Die Geschichte Deines Lebens

Früher glaubten viele Leute, dass Tiere dümmer sind als Menschen. Viele dachten, der Mensch sei die Krone der Schöpfung und nur die Menschen hätten Verstand. Heute wissen wir, dass Tiere auch sehr schlau sein können. Einige Tiere können rechnen, manche Tierarten haben ihre eigene Sprache und die klugen Krähen stellen sogar Werkzeuge her. Trotzdem gibt es natürlich Dinge, die nur wir Menschen können. Nur Menschen schreiben Bücher, nur Menschen malen Bilder und nur Menschen erzählen sich, was sie in ihrem Leben erlebt haben. Die Geschichten aus unserem Leben sind für uns Menschen sogar besonders wichtig: Wir sind stolz auf Sachen, die wir geschafft und gelernt haben. Wir sind manchmal noch traurig über Dinge, die schon lange her sind. Und manchmal freuen wir uns, wenn wir an den schönen Urlaub im letzten Jahr denken. Deshalb lässt sich sagen: Um einen Menschen zu verstehen ist es wichtig, seine oder ihre Geschichte zu kennen.

Jeder Name zählt: Mit einem Crowdsourcing-Projekt setzen die Arolsen Archives NS-Verfolgten ein digitales Denkmal

Wer zu Verfolgten des Nationalsozialismus forscht, findet im Online-Archiv der Arsolsen Archives rund 27 Millionen digitalisierte Dokumente. Damit diese Dokumente von Forschenden und Nachkommen weltweit gefunden werden können, müssen sie einzeln erfasst werden. Dabei helfen seit Anfang 2020 über 10.000 Freiwillige in Schulen, Bildungseinrichtungen am heimischen PC. Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag stellen wir Ihnen das Projekt #everynamecounts vor und zeigen, wie Sie mitmachen können.

Lasst uns feiern!

Feiertage sind Tage, an denen wir feiern. Ist eigentlich klar, das sagt ja schon der Name. Aber nicht jede_r von uns feiert auch alle Feiertage. Feierst Du z.B. Fronleichnam, Karneval und Halloween? Kennst Du Purim, Chanukka, das Zuckerfest oder den Día de los Muertos?
Leporello, Foto: © privat

Die vielen Gesichter Deiner Stadt – Ein Kunst-Projekt zum Nachdenken und Mitbasteln

Hast Du Dir schon einmal eine Stadt von oben angeschaut? Also, von ziemlich weit oben. Vom Fernsehturm? Oder aus einem Flugzeug? Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel sagte, man kann sich dabei vorstellen, man ist ein Vogel und fliegt über die Stadt. Dann wird alles ganz klein da unten. Marc Aurel meinte, dass es gut ist, sich das Treiben der Menschen immer mal wieder von oben anzuschauen. Manchmal verschwinden dann nämlich unsere Sorgen, wenn wir sehen, dass etwas, was uns ganz groß vorkam, aus einer anderen Perspektive ziemlich klein aussieht.
Schloss Nymphenburg, südlicher Pavillon, Schönheitengalerie (R.15), Zustand 2019 vor der Renovierung © Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen

Wann ist ein Mensch schön?

Du willst wissen, was es mit der Frage und König Ludwig auf sich hat, kannst aber noch nicht so gut lesen? Kein Problem. Anna und Paulus lesen dir den Text hier vor.

König Ludwig I. von Bayern hatte eine schnelle Antwort auf die Frage: Wann ist ein Mensch schön? Frauen sind schön. Aber jung müssen sie sein. Und schlank. Und vielleicht ein bisschen exotisch. Da es in den Zeiten von König Ludwig noch keine Fotos gab, hat er die Frauen, die ihm am besten gefielen, von seinem Hofmaler malen lassen. Diese Bilder hängen heute in der sogenannten „Schönheitengalerie“ im Schloss Nymphenburg in München.