Seret International: Das Israelische Film- & TV-Festival am 10. & 11. Oktober

Vom 4. bis 14. Oktober 2018 findet das Festival SERET INTERNATIONAL in Deutschland statt. Die Festival-Kombination aus israelischen Film- und Fernsehformaten findet zum dritten Mal in Berlin statt, 2018 zusätzlich mit Screenings in Hamburg, Köln und München. Am 10. und 11. Oktober gastiert das Festival im  Jüdischen Museum München.
Foto: Familie Avnir

Film-Preview am 17.9.: Die Kinder der Stunde Null

David Avnir lebt in Jerusalem. In seinem Pass steht als Geburtsdatum der 12. Juni 1947. Und als Geburtsort: St. Ottilien. Auch David Stopnitzer aus München ist in dem oberbayerischen Kloster geboren. Beide sind Söhne von Schoa-Überlebenden – von Eltern, die es irgendwie geschafft haben, der nationalsozialistischen Vernichtungs- maschinerie zu entgehen. Doch warum sind sie ausgerechnet in einem Benediktinerkloster nördlich des Ammersees zur Welt gekommen?

Europäischer Tag der jüdischen Kultur am Sonntag, 2. September 2018

Zum 19. Mal veranstalten dieses Jahr jüdische und nichtjüdische Organisationen gemeinsam den Europäischen Tag der jüdischen Kultur. Von der Türkei bis Lettland und von Großbritannien bis Georgien öffnen in 28 europäischen Ländern an diesem Sonntag jüdische Kulturdenkmäler ihre Tore. Synagogen, Friedhöfe, Schulhäuser, Ritualbäder, Museen und Gedenkstätten stehen, bei meist freiem Eintritt, zur Besichtigung offen.

You&Me von Eran Shakine auf der Kunst-Insel am Lenbachplatz

Pralle Sonne, brütendende Hitze: Es war ein Kraftakt, den Eran Shakine am letzten Donnerstag vollbracht hat.

Nach kleiner technischer Verzögerung konnte es um 14 Uhr endlich losgehen. In acht Meter Höhe bemalte er das 5×5 Meter große Billboard am Lenbachplatz mit der Arbeit „You&Me“.

nicht von hier irgendwo

Rechercheperformance zu jüdischen Displaced Persons in Deutschland nach 45 von Futur II Konjunktiv mit Alexandra Finder, Friedericke Miller, Johannes Suhm.
Screenshot: BR / Kunst und Krempel

Fälschungen auf der Spur

Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums München, spürt Fälschungen jüdischer Ritualgegenstände nach, die es kürzlich bis in die beliebte TV-Sendung „Kunst + Krempel“ geschafft haben. Das bayerische Fernsehen hat ihn auf seiner Spurensuche begleitet (hier ab 21’59“):

Das Jüdische Museum München auf Instagram - @juedischesmuseum

Kurt Landauer und Maria Baumann. Briefwechsel Oktober 1944 bis Oktober 1948

Lesung im Rahmen des Erinnerungstages

„!Nie wieder“ ist eine Botschaft, die man nicht oft genug auf den Weg bringen kann – der FC Bayern München bietet anlässlich des „Erinnerungstages im deutschen Fußball“ ein entsprechendes Programm: Am Sonntag, den 28. Januar 2018 von 11.00–12.30 Uhr (Einlass ab 10.00 Uhr) werden in einer Matinée Briefe des jüdischen Ehrenpräsidenten Kurt Landauer und seiner späteren Ehefrau Maria Baumann vorgetragen.

© Benyamin Reich, 2016

„Schtreimel. Der Hut meines Vaters“ – Kleine Atelierausstellung des Fotokünstlers Benyamin Reich

Noch bis zum 7. Januar 2018 geht es im hier Jüdischen Museum München vor allem um die Frage, was es eigentlich bedeutet, „sportlich und jüdisch“ zu sein. Ein künstlerischer Kommentar dazu findet sich im Café Exponat. Hier sind drei Arbeiten des Fotografen Benyamin Reich zu sehen. Der aus einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde stammende und heute in Berlin ansässige Reich hat drei sehr besondere, intime Porträts jüdischer Sportler_innen geschaffen, die ebenfalls noch bis zum 7. Januar im Café gezeigt werden.

SpielRegeln – Tribüne to go

Unsere Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ ist auf der Zielgeraden.
Foto: OJM München

Nacht und Nebel (1955)

Als Mahnmal gegen das Vergessen schuf Alain Resnais 1955 mit „Nacht und Nebel“die erste und zudem eine sehr eindringliche Dokumentation über das Geschehen in den Konzentrationslagern. Das filmische Zeugnis über den unmenschlichen Lagerkosmos Auschwitz ist zugleich ein herausragendes Kunstwerk:
Der Tischkicker aus der Ausstellung „Never Walk Alone“ wird zum Klangkörper. Foto: © Daniel Schvarcz

Konzert für Kicker und Ensemble _UNIKATE 2 – Eine musikalisch-sportliche Begegnung

„Kickerkonzert“ ist eine eigens für die Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ konzipierte Folge der Reihe „Unikate“. Diese stellt neue Klangkörper vor. Unerhörte Objekte, die Ungehörtes sichtbar machen. Die Reihe stellt eigenwillige Instrumente vor und will mit neuartigen Gerätschaften neue Höreindrücke vermitteln. Den Auftakt machte Gero König aus Köln, der mit seinem Choreographen im Juni im Stadtmuseum zu Gast war.