Anlässlich des Gedenkens an die Opfer der Novemberpogrome 1938 ist vom 6. bis 13. November eine Installation des Künstlers Georg Soanca-Pollak im Foyer des Museums zu sehen. Der Künstler, der auch den „Gang der Erinnerung“ in der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern geschaffen hat, gestaltet großformatige Fotocollagen, die Fotos von Familienangehörigen des Künstlers aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg mit Detailaufnahmen, die er am „Denkmal der ermordeten Juden Europas“ in Berlin und im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz gemacht hat, verbinden.
Autor_in: Team Seite 10
Dauerausstellung und partizipatives Museum: Zwei Neuerscheinungen thematisieren auch die Ausstellungspraxis des Jüdischen Museums München
Im Bielefelder Verlag transcript sind eben zwei Sammelbände erschienen, in denen auch die Ausstellungspraxis des Jüdischen Museums München themtisiert wird:
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Bei all den Möglichkeiten, die unsere Stadt jeden Abend bietet, fällt die Entscheidung oft schwer: Nach der Arbeit ins Theater, zur Vernissage oder doch lieber auf das Konzert? Damit Sie nichts verpassen, twittern wir heute auf unserem Twitter Kanal @juedischemuseum live aus der Veranstaltung mit Mirjam Pressler und Uri Orlev, die im Rahmen des White-Raven-Festivals stattfindet.
Von ganz weit weg – Kommt immer näher
In den frühen Morgenstunden, der St.-Jakobs-Platz schlummerte noch, war im Jüdischen Museum München schon einiges passiert. Die alte Leuchtwand hinter der Glasfassade des Haupteingangs war gewichen und machte der neuen Platz und so konnten die ersten Frühaufsteher bei ihrem Morgenspaziergang mit Spannung verfolgen, was es denn nun als nächstes im Jüdischen Museum zu sehen geben wird…
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Unser Mann auf Seite 3
Museumsleiter Bernhard Purin in der BILD Saarland! Warum? Unser Direktor saß in der Jury, um den Gewinner des von der Landeshauptstadt ausgelobten Wettbewerbs „Erinnerungsort Rabbiner Rülf-Platz Saarbrücken“ zu küren. Die Entscheidung fiel auf eine Skulpturengruppe aus 40 in Bronze gegossenen, gesägten Baumstämmen, das als Mahnmal an die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordeten saarländischen Juden erinnern.
David Lapp – ein US-Army-Rabbiner in München
Rabbi Colonel David Lapp, 1931 in Wien geboren und 1940 mit seinen Eltern in die USA emigriert, war ab 1958 für die US-Army als Jewish Chaplain – als Militärrabbiner – tätig. Am Dienstag, den 20. März erinnert er sich anlässlich der Schenkung eine mobilen Tora-Schreins in einem Vortrag an seine Münchner Jahre Anfang der 60er-Jahre.
Vorschau: Juden 45/90 – Von da und dort. Überlebende aus Osteuropa
Am 29. November um 19 Uhr ist es soweit: Das neue Jahresthema im Jüdischen Museum wird eröffnet.
Aus der Archivschachtel befreien oder Thinking out of the Box
Die Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken e.V. organisiert in Zusammenarbeit mit der USB Köln eine Konferenz zum Thema: „Möglichkeiten der Nutzung von Nachlässen und Sammlungen“.
#München Displaced ONLINE
Ringvorlesung im Museum
Auftakt: Morgen um 18 Uhr findet im Rahmen der Ringvorlesung „Wer zeugt für den Zeugen“ der erste Vortrag im Jüdischen Museum statt. Der Literaturwissenschaftler Stefan Braese aus Aachen macht mit seinem Vortrag „Danach, westmittel-europäischer Zeit – Soazig Aaron und Barbara Honigmann“ den Anfang.