Einblick in die Wechselausstellung, © Franz Kimmel

Aus dem Homeoffice (1) – Hätte, könnte, wäre… Ist aber nicht. – Kommt aber noch!

Vor knapp zwei Wochen, am 17.03.2020, hätte unsere neue Wechselausstellung „Von der Isar nach Jerusalem – Gabriella Rosenthal (1913-1975) – Zeichnungen“ eröffnet werden sollen. Stattdessen wurde ein paar Tage vorher das Jüdische Museum München geschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus im öffentlichen Raum einzudämmen. Was bedeutet das nun für die Ausstellung?

Erinnerungs-Container am Gärtnerplatz – Rückschau und Ausblick

Fünf Wochen stand er auf dem Gärtnerplatz: Der von Kabarettist Christian Springer initiierte und gemeinsam mit uns realisierte Erinnerungs-Container zum Gedenken an die sieben Opfer des verheerenden Brandanschlags auf das jüdische Gemeindehaus in der Reichenbachstraße 27, bei dem vor 50 Jahren sieben Menschen ermordet wurden.

Was macht ein Museum, wenn es zu ist?

Seit vergangenen Samstag ist das Jüdische Museum München geschlossen – so, wie alle
Museen in Deutschland, in Europa und anderswo. Vorerst bis 19. April, wie lange es aber
wirklich dauern wird, wissen wir nicht.

Zeitzeug_innen im Gespräch

Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht dort?

Über eine wirklich unübersehbare sehr eindrückliche Gedenkaktion von Christian Springer und der Initiative Schulterschluss: Der Erinnerungs-Container am Gärtnerplatztheater.
Gemeinsam auf der Bühne vier junge Schauspieler*innen aus München und Tel Aviv: Jeremy Umani (o.r.), Marysol Barber-Llorente (o.l.), Evelyn Genis (u.r.) und Yasmani Stambader (u.r.), Foto: © Uri Zamir, 2020.

„Beautiful as the Seven Worlds / Sheyn vi di zibn veltn“ – Das Theaterkollektiv Long Distance Affair im Jüdischen Museum München

Was bedeutet jüdische Identität im 21. Jahrhundert? Für ihre dokumentarische Theaterperformance hat das Kollektiv „Long Distance Affair“ orthodoxe, liberale, säkulare, junge und alte jüdische Frauen, Männer und queere Personen aus Israel und Deutschland befragt. Entstanden ist eine Performance, die die Vielfalt und Multiperspektivität der jüdischen Identität zeigt. Vor der Premiere am heutigen Donnerstag haben wir mit Theatermacherin Viktoria Lewowsky und dem Schauspieler Jeremy Umani gesprochen.
Stefanie Oswalt und Eva Umlauf beim Zeitzeugenabend im Jüdischen Museum München am 23.1.2020

„Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“: Zeitzeugengespräch mit Eva Umlauf

Nur wenige Tage vor dem heutigen „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ nutzen zahlreiche Interessierte die Gelegenheit dem von Stefanie Oswalt moderierten Zeitzeugengespräch mit Eva Umlauf zu folgen. Gemeinsam schrieben sie das Buch „Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen“, das das bewegte Leben von Eva Umlauf nachvollzieht.

Das Jüdische Museum München auf Instagram - @juedischesmuseum

Ein jüdischer Don Quijote

Scholem J. Abramowitsch gilt als „Großvater der jiddischen Literatur“, weit bekannter ist er unter seinem Heteronym Mendele Moicher Sforim, Mendele der Buchhändler. In den Geschichten, die er Mendele erzählen lässt, schuf Abramowitsch ab Mitte der 1860er Jahre eine ostjüdische Lebenswelt, die noch heute unser Bild vom Schtetl und seinen Bewohnern prägt. Susanne Klingenstein stellt am 26.11.2019 im Jüdischen Museum München ihre Neuübersetzung seiner Erzählung „Die Reisen Benjamins des Dritten“ vor. 

Neuer Rundweg zur DP-Geschichte in St. Ottilien

Im vergangenen Sommer realisierte die Erzabtei St. Ottilien gemeinsam mit dem Historischen Seminar der LMU und dem Jüdischen Museum München eine Ausstellung zur jüdischen Geschichte des Benediktinerklosters in den Jahren 1945-48. Aufgrund des großen Erfolges konnten die temporären Tafeln in einen dauerhaften Rundgang umgewandelt werden.
Lange Nacht der Museen 2019

Das war die Lange Nacht 2019

2600 Besucherinnen und Besucher kamen zur Langen Nacht der Münchner Museen ins Jüdische Museum. Begleitend zur Ausstellung „Sag Schibbolet!“ konnten sie im Foyer eine neue Soundinstallation der Komponistin und Musikerin Maya Shenfeld erleben.
aktiv gegen Vorurteile

Aktiv gegen Vorurteile: Jugendmedientagung zu Gast im Jüdischen Museum München

Am Montag konnten 54 Teilnehmer*innen des Projekts Aktiv gegen Vorurteile im Rahmen einer Jugendmedientagung virtuelle Streetart gestalten, eigene Radiobeiträge aufnehmen, mit einem Greenscreen tricksen und vieles mehr. Zum zweiten Mal veranstaltete das JFF –Institut für Medienpädagogik die Tagung für Jugendliche im Jüdischen Museum München. Dabei setzten die Teilnehmer*innen Zeichen gegen Vorurteile.
Peter Neumaier Buch

„Am Anfang gab es keine zusammenhängende Erzählung.“ – Peter Neumaier erinnert an den Münchner Rechtsanwalt Ernst Seidenberger

In seinem Buch „Wehe dem, der allein ist!“ rekonstruiert Peter Neumaier die Geschichte seines Großvaters Ernst Seidenberger, der als Münchner Rechtsanwalt mit jüdischer Herkunft von den Nationalsozialisten verfolgt wurde und gibt dabei faszinierende Einblicke in die Dynamik familiären Erinnerns. Im Juli stellte er sein Buch im NS-Dokumentationszentrum vor.