Einband der dritten Auflage von Marie Elsasser’s Kochbuch [1905]. Frankfurt 1921

Bayerisch-Koscher. Die einheimischen Speisen des süddeutschen Judentums

Die Essgewohnheiten der Menschen spiegeln etwas von deren Geschichte wider. Diese Aussage trifft auch auf die deutsch-jüdische Küche zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zu. In vier Blogbeiträgen wird das „Kochbuch für die einfache und feine jüdische Küche“ von Marie Elsasser, das 1905 entstand, näher vorgestellt.
Am jüdischen Festtag Purim darf in der Synagoge mit Ratschen Lärm gemacht werden. Foto: © Franz Kimmel

Es gibt immer was zu feiern! Purim für Kinder

In der ersten Märzwoche steht in Bayern eine Woche Schulferien an. Viele junge Münchnerinnen und Münchner freuen sich bestimmt darauf: Fasching ist der perfekte Anlass, sich zu kostümieren und so einmal in eine andere Rolle zu schlüpfen. Im Jüdischen Museum München feiern wir bald aber ein ganz anderes Fest, für das Verkleiden eine wichtige Rolle spielt: Purim.

Seret International: Das Israelische Film- & TV-Festival am 10. & 11. Oktober

Vom 4. bis 14. Oktober 2018 findet das Festival SERET INTERNATIONAL in Deutschland statt. Die Festival-Kombination aus israelischen Film- und Fernsehformaten findet zum dritten Mal in Berlin statt, 2018 zusätzlich mit Screenings in Hamburg, Köln und München. Am 10. und 11. Oktober gastiert das Festival im  Jüdischen Museum München.

Europäischer Tag der jüdischen Kultur am Sonntag, 2. September 2018

Zum 19. Mal veranstalten dieses Jahr jüdische und nichtjüdische Organisationen gemeinsam den Europäischen Tag der jüdischen Kultur. Von der Türkei bis Lettland und von Großbritannien bis Georgien öffnen in 28 europäischen Ländern an diesem Sonntag jüdische Kulturdenkmäler ihre Tore. Synagogen, Friedhöfe, Schulhäuser, Ritualbäder, Museen und Gedenkstätten stehen, bei meist freiem Eintritt, zur Besichtigung offen.

SpielRegeln – Tribüne to go

Unsere Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ ist auf der Zielgeraden.

Pop Up Yoga im Jüdischen Museum

Während draußen der Regen auf die Pflastersteine des Jakobsplatzes plätscherte, wurde im Jüdischen Museum am Sonntagabend die Sonne begrüßt. Bereits zum zweiten Mal rollten rund 15 Frauen pop-up-mäßig ihre Yoga-Matten bei uns aus – dieses Mal nicht im Foyer, sondern inmitten unserer derzeitigen Wechselausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“. Direkt unter den Augen der von Andree Volkmann gezeichneten, von einer Tribüne herunter blickenden Zuschauer und Zuschauerinnen im ersten Stock ging es vom „nach unten schauenden Hund“ in die Brettstellung und dann weiter in die Kobra.
Porträt Moshé Feldenkrais (77 Jahre) - Beim Workshop in Freiburg im Schwarzwald unterrichtete der Begründer der Methode somatischen Lernens 1981 etwa 250 Menschen noch einmal selbst - drei Jahre vor seinem Tod. Foto: FVD/Copyright: Irene Sieben

Bewusstheit durch Bewegung: Feldenkrais in München

Eine alltägliche Bewegung: Wir setzen uns auf einen Stuhl und stehen wieder auf – ohne darüber nachzudenken, ohne Bewusstheit. Was genau passiert jedoch in unserem Körper, wenn wir gewohnte Bewegungen ausführen? Welche Muskeln und Gelenke sind eigentlich involviert? Was ist willkürlich, was unwillkürlich in der Bewegungsabfolge? Moshé Feldenkrais, der 1904 in Slawuta im Russischen Kaiserreich geboren wurde und als Vierzehnjähriger nach Palästina auswanderte, der Physik in Paris studierte und sich danach auch intensiv mit Neurophysiologie und Neuropsychologie auseinandersetzte, hat früh damit begonnen, eine Methode zu entwickeln, welche die Selbstwahrnehmung anhand vielfältiger Fragen schärft und somit Lernerfahrungen ermöglicht. In München gibt es heute zahlreiche Angebote für Feldenkrais-Kurse, wie sie etwa auch die gelernte Sozialpädagogin Sylvia Regelin in ihren Praxisräumen in Neuhausen unterrichtet.

Mr. Gaga am DOK.fest

„Stell dir vor, du wärst eine Spaghetti in kochendem Wasser.“ Das ist doch gaga? Richtig! Gaga, das ist ein Tanz, oder vielmehr eine „Bewegungssprache“, die vor etwa zehn Jahren von dem israelischen Choreographen und Tänzer Ohad Naharin entwickelt wurde und seither nicht nur von ihm an der Batsheva Dance Company in Tel Aviv unterrichtet wird.

Dokfilm: You’ll Never Walk Alone – Die Geschichte eines Songs

„Zwei Minuten und 38 Sekunden pure Magie“. Das ist, mit den Worten des Stadionsprechers des FC Liverpool, George Sephton, die bekannteste Fußballhymne der Welt: „You’ll never walk alone“. Die verblüffende und über 100 Jahre zurückreichende Geschichte dieses Songs erzählt jetzt der gleichnamige Dokumentarfilm, der am 18. Mai in die Kinos kommen und in Kooperation mit dem Jüdischen Museum zuvor schon auf dem 32. Internationalen Dokumentarfilmfestival München gezeigt werden wird. Aber was hat dieses Musikstück, das wohl zu den bekanntesten und meist gesungenen des Planeten gehört, in dem es jedoch eigentlich gar nicht um Fußball geht, denn mit jüdischer Geschichte zu tun?

Das Jüdische Museum München auf Instagram - @juedischesmuseum

Auf der Zielgeraden…

… befindet sich nicht nur Ernst Emanuel Simon, Läufer und Titelfigur unserer nächsten Ausstellung zu jüdischen Identitäten im Sport, sondern auch das Team rund um die Vorbereitung für Never Walk Alone. Nur noch eine Woche bis zur Eröffnung und man kommt beinahe außer Atem, sieht man, wie rasant das Projekt unter vielen kundigen Händen immer mehr an Gestalt annimmt.
Julius Wolfgang Schülein (1881-1970). Löwenbrauzelt auf dem Oktoberfest (um 1930). Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München

Heitere Hoffnungslosigkeit: Erinnerung an den deutsch-jüdischen Maler Julius Wolfgang Schülein und seine Frau Suzanne Carvallo-Schülein

Ein Vortrag mit Lichtbildern von Dr. Dirk Heißerer, Mittwoch, 23. November 2016, 19.00 Uhr Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München Auch Gedenktafeln haben ihre Schicksale! Am Haus Leopoldstraße 21 hing seit Anfang Juli 1979 die vielleicht am besten versteckte Gedenktafel Münchens…
„Two Cats On A Camel“, der zweite deutsch-israelische Collaboration Brew konnte anlässlich der Preview verkostet werden.

Prost und L’Chaim – Filmpreview im Jüdischen Museum München

Zur Preview der BR-Produktion „Prost und L’Chaim“ aus der Reihe „Bayern erleben“ wurde am 2. November das Foyer des Jüdischen Museums München zum Pop-up-Kino. Die Dokumentation „Prost und L’Chaim“ zeichnet im Jahr des Reinheitsgebots den jüdischen Anteil an der bayerischen Braukultur und die Verdienste der Familie Schülein nach.

Bierverkostung im Jüdischen Museum München

Am 15.Juni 2016 fand im Jüdischen Museum München anlässlich der Ausstellung „Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten“ die erste von mehreren Bierverkostungen statt. Der österreichische „Bierpapst“ Conrad Seidl führte die Gäste zweieinhalb Stunden lang durch ein sinnliches Bier-Abenteuer.
Mikrobrauerei auf dem St. Jakobs Platz

Internationaler Museumstag: Popup-Brauerei auf dem St.-Jakobs-Platz

Um dem Titel unserer aktuellen Ausstellung – „Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten“ – gerecht zu werden, stand der Internationale Museumstag bei uns ganz im Zeichen des Bieres. Eine besondere Rolle spielte dabei eine Betonmischmaschine, die für diesen Zweck am Vormittag auf dem St.-Jakobs-Platz aufgebaut wurde. Was hat nun eine Betonmischmaschine mit Bier zu tun, werden Sie jetzt vielleicht fragen?