Gabriella Rosenthal: Skizze eines bayerischen Idylls, Datum unbekannt. Foto: © Franz Kimmel

#FemaleHeritage: Zwei Künstlerinnen von der Isar

Einer einzigen Frau ist die derzeitige Wechselausstellung im Jüdischen Museum München gewidmet: „Von der Isar nach Jerusalem“ zeigt Zeichnungen von Gabriella Rosenthal (1913-1975). Doch Gabriella Rosenthal lebte und arbeitete nicht isoliert, sondern war mit anderen Personen vernetzt. Daher nutzen wir die Blogparade „Frauen und Erinnerungskultur – #femaleheritage“ um nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Freundin Marie Luise Kohn (1904-1941) vorzustellen.

Suche: Alte Spitze „Rosa Klauber“

Die Suche nach Ausstellungsobjekten kann recht abenteuerlich sein, insbesondere wenn es sich bei dem Gesuchten um Alltagsdinge handelt. Tischdecken, Taschentücher etc. sind, sofern sie überhaupt Eingang in eine Sammlung finden, meist schlechter dokumentiert als andere Bestände. Für die kommende Studienausstellung Spitzenhaus Rosa Klauber begeben wir uns auf die Suche nach alter Spitze.

Das Jüdische Museum München auf Instagram - @juedischesmuseum

Foto für die Ausstellung „Judn ohne Wiesn. Begegnungen mit Münchnerinnen und Münchnern in Tracht“ von Lydia Bergida.

Dirndl und Lederhose trotz alledem

Wenn sich Leerstellen mit Ideen füllen, wenn man der Lage heiter trotzt, wenn diese Corona-Krise, die uns so viel vermasselt, ein bemerkenswert buntes Gegenprogramm zur Folge hat, dann ist das doch auch etwas wert. 
Sonniger Blick auf das Schaufenster des Orag-Hauses mit der Puppenstube der Firma Wallach. © privat

Von Puppenstuben zum Oktoberfest

Am St.-Jakobs-Platz laufen die Vorbereitungen für ein besonderes Wiesn-Jahr: Im Schaufenster des Orag-Hauses und – ab Dienstag – im Foyer des Jüdischen Museum gibt es gleich zweimal bayerische Tradition aus jüdischer Perspektive zu sehen.
Der Neubau in der Reichenbachstraße 27 – © Joshua Wilking

Aus dem Homeoffice (9) ─ Ein architektonisches Juwel: Die Synagoge Reichenbachstraße wird restauriert

Wer sich rund um den Gärtnerplatz durch die Reichenbachstraße bewegt und den Blick auf die Häuserfassaden richtet, kann sehr schöne alte Bausubstanz erkennen und sich daran erfreuen. Doch unweit des imposant restaurierten Gärtnerplatztheaters stößt sich der betrachtende Blick vielleicht an einem Gebäude, an dem sich die Geister scheiden – „abweisend, unpassend, hässlich“ bis hin zu „irgendwie klassisch schick“. So oder so, das Gebäude der Reichenbachstr. 27 fällt auf. Der Grund für diese ganz anders anmutende Fassade ist ein durch und durch trauriger und wir haben Anfang des Jahres viel darüber berichtet.