Attention fragiles! – Was steckt in dieser Kiste?

Der Aufbau der kommenden Wechselausstellung „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“ schreitet voran. Ein besonderes Exponat kam per Kunstspedition aus dem Musée d’Art et d’Histoire du Judaïsme, Paris und wurde heute in Empfang genommen.

Ausstellungseröffnung: “Fences, Walls and Openings” von Eran Shakine

Ab Freitag zeigt die Galerie an der Pinakothek der Moderne Barbara Ruetz Arbeiten des israelischen Künstlers Eran Shakine. Shakine war im letzten Jahr mit seiner Serie “A Muslim, a Christian and a Jew” im Jüdischen Museum München zu sehen. Seine aktuellen Arbeiten beschäftigen sich mit Grenzen und der Suche nach Identität.
Foto: Michael Bader & Trio Cannelle

Die Goldenen Zwanziger. Tanz auf dem Vulkan

Die Zeit der 20er Jahre in Berlin übt eine enorme Anziehungskraft aus. Es ist eine Ära des Aufbruchs, der Hoffnung und Vitalität. Ein Großteil der Künstler und Intellektuellen dieser Epoche – Schriftsteller, Komponisten, Musiker, Schauspieler, Maler – war jüdischer Herkunft. Sie wird deswegen auch als „Jüdische Renaissance“ oder „Tanz auf dem Vulkan“ bezeichnet.

Das internationale Trio Cannelle vereint die polnische Sängerin Karoline Trybala, die in Sankt Petersburg geborene Pianistin Lora Kostina und die Violinistin Shir-Ran Yinon aus Israel.

You&Me von Eran Shakine auf der Kunst-Insel am Lenbachplatz

Pralle Sonne, brütendende Hitze: Es war ein Kraftakt, den Eran Shakine am letzten Donnerstag vollbracht hat.

Nach kleiner technischer Verzögerung konnte es um 14 Uhr endlich losgehen. In acht Meter Höhe bemalte er das 5×5 Meter große Billboard am Lenbachplatz mit der Arbeit „You&Me“.

nicht von hier irgendwo

Rechercheperformance zu jüdischen Displaced Persons in Deutschland nach 45 von Futur II Konjunktiv mit Alexandra Finder, Friedericke Miller, Johannes Suhm.

A Muslim, a Christian and a Jew. Eran Shakine – der Eröffnungsabend

Nach der Berliner Schau eröffnet nun auch das Jüdische Museum München einen Einblick in das Werk des israelischen Künstler Eran Shakine. Die Ausstellung wurde für München erweitert und zeigt nun auch neuere, farbige Gemälde sowie Grafiken und Scherenschnitte.
Eran Shakine lässt seine Kunstwerke durch wohlüberlegte Titel für sich sprechen. © Eran Shakine

Ein Muslim, ein Christ und ein Jude …

… treffen sich im Jüdischen Museum München.

Drei Männer mit verschiedenen Religionszugehörigkeiten und damit gemeinhin verschiedenen Weltbildern begeben sich auf einen gemeinsamen Weg, erleben alltägliche und absurde Situationen, teilen freudige, traurige und nachdenkliche Momente. Drei Männer, die sich in ihren Fracks und Zylindern gleichen wie ein Ei dem anderen und trotzdem unterschiedlicher nicht sein könnten. Oder?

© Benyamin Reich, 2016

„Schtreimel. Der Hut meines Vaters“ – Kleine Atelierausstellung des Fotokünstlers Benyamin Reich

Noch bis zum 7. Januar 2018 geht es im hier Jüdischen Museum München vor allem um die Frage, was es eigentlich bedeutet, „sportlich und jüdisch“ zu sein. Ein künstlerischer Kommentar dazu findet sich im Café Exponat. Hier sind drei Arbeiten des Fotografen Benyamin Reich zu sehen. Der aus einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde stammende und heute in Berlin ansässige Reich hat drei sehr besondere, intime Porträts jüdischer Sportler_innen geschaffen, die ebenfalls noch bis zum 7. Januar im Café gezeigt werden.
Foto: OJM München

Nacht und Nebel (1955)

Als Mahnmal gegen das Vergessen schuf Alain Resnais 1955 mit „Nacht und Nebel“die erste und zudem eine sehr eindringliche Dokumentation über das Geschehen in den Konzentrationslagern. Das filmische Zeugnis über den unmenschlichen Lagerkosmos Auschwitz ist zugleich ein herausragendes Kunstwerk:
Der Tischkicker aus der Ausstellung „Never Walk Alone“ wird zum Klangkörper. Foto: © Daniel Schvarcz

Konzert für Kicker und Ensemble _UNIKATE 2 – Eine musikalisch-sportliche Begegnung

„Kickerkonzert“ ist eine eigens für die Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ konzipierte Folge der Reihe „Unikate“. Diese stellt neue Klangkörper vor. Unerhörte Objekte, die Ungehörtes sichtbar machen. Die Reihe stellt eigenwillige Instrumente vor und will mit neuartigen Gerätschaften neue Höreindrücke vermitteln. Den Auftakt machte Gero König aus Köln, der mit seinem Choreographen im Juni im Stadtmuseum zu Gast war.
Blick in das Bildhaueratelier Alfred Flechtheim, Georg Kolbe Museum | Foto: Enric Duch, VG Bild-Kunst 2017

Ausstellung: „Alfred Flechtheim. Kunsthändler der Moderne“ in Berlin

Was Sport mit der Berliner Bohème der 1920er Jahre zu tun hat, kann man derzeit in unserer Wechselausstellung Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport im ersten Obergeschoss erfahren. Ein Kabinett ist dort dem Galeristen Alfred Flechtheim (1878-1927) gewidmet, der seine Begeisterung für den Boxsport aktiv in der Kunst beförderte.

Das Comicfestival ist wieder da

Es ist wieder so weit: Das Comicfestival ist in der Stadt und das Jüdische Museum München ist mit dabei! Auch in diesem Jahr gibt es im Rahmen des Festivals die Möglichkeit, namhafte Persönlichkeiten aus der Szene im Gespräch zu erleben. Zudem wird eine Auswahl von Kafka-Comics in unserer Bibliothek zu sehen sein.
Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing Regie: Christian Stückl Bühne & Kostüme: Stefan Hageneier Musik: Tom Wörnd Premiere am 24.1.2015 Münchner Volkstheater Nathan- August Zirner Saladin-Pascal Fligg Copyright by Arno Declair Birkenstr. 13b, 10559 Berlin Telefon +49 (0) 30 695 287 62 mobil +49 (0)172 400 85 84 arno@iworld.de Konto 600065 208 Blz 20010020 Postbank Hamburg IBAN/BIC : DE70 2001 0020 0600 0652 08 / PBNKDEFF Veroffentlichung honorarpflichtig! Mehrwertsteuerpflichtig 7% Steuernummer 34/257/00024 USt-ID Nr. DE118970763 FA Berlin Mitte/Tiergarten

Nathan der Weise am Volkstheater München

1783 feierte Lessings Drama Nathan der Weise in Berlin erstmals Premiere. Damit war die lange Bühnentradition dieses Plädoyers für Toleranz unter den Religionen, zu der Lessing seinerzeit durch seine Freundschaft mit dem großen Denker der jüdischen Aufklärung Moses Mendelssohn inspiriert wurde, begründet. Christian Stückl hat diesen Stoff schon Anfang Januar 2015 für das Münchner Volkstheater inszeniert und seit beinahe zwei Jahren wird es nun regelmäßig vor vollem Haus aufgeführt. Das Stück der Stunde oder einfach zeitlos aktuell?